Manche Pflanzen müssen regelmäßig, manche mehrfach und manche gar nicht beschnitten werden. Es bedarf schon vielerlei Kenntnisse und auch Fertigkeiten, um den richtigen Pflanzenschnitt anzuwenden, denn jede Pflanze braucht eine andere Behandlung. Lavendel, Rosmarin und Erika werden zum Beispiel in der Natur von Tieren abgefressen. Im Garten muss der Gärtner hier ein bisschen nachhelfen. Der Gartenliebhaber findet zum Thema “Schneiden lernen” Literatur und Informationen im Internet. Auch der Rat eines Fachmanns sollte hinzugezogen werden. Die Verwendung von fachgerechtem Werkzeug ist natürlich von größter Wichtigkeit. Elektrische Heckenscheren sind besonders hilfreich, wenn man meterlange Hecken zu schneiden hat. Wer sich davor scheut, der kann eine Akku-Schere verwenden. Es lohnt sich die Pflanzen auf jeden Fall gründlich auszuputzen. Dies ist nicht nur wegen der schönen Ansicht wichtig, sondern ermöglicht es den Pflanzen kraftvoll nachzuwachsen.

Was ist zu beachten

Informieren Sie sich gründlich, welchen Schnitt die jeweilige Pflanze, Hecke oder der Baum benötigt. Wildes herum schnippeln, kann den Pflanzen eher schaden. Der Gärtner muss wissen, wann er und vor allem wie er bestimmte Pflanze beschneiden muss. Es gilt die Faustformel, dass sogenannte Frühblüher direkt nach der Blüte geschnitten werden müssen. Sogenannte Spätblüher werden erst im Frühjahr des darauffolgenden Jahres geschnitten. Wer gründlich zurückschneidet, kann mit den vielen Blüten im kommenden Jahr rechnen. Ohne Zuschnitt sind die Pflanzen auch wesentlich krankheitsanfälliger. Bei Rosen sollte nicht alles radikal zurückgeschnitten werden. In diesem Fall ist besonders auf das ausgeizen von Ästen zu achten. Staudengewächse können nach der Blüte handbreit zurückgeschnitten werden. Stauden, die erst im Sommer oder Herbst blühen, sollte man erst im kommenden Frühjahr zurückschneiden. Hecken werden in der Regel im Winter und bei zweimaligem Schnitt auch im Sommer beschnitten. Das ist die Zeit, in der sie nicht austreiben. Bäume werden nach drei bis fünf Jahren regelmäßig im Februar/März beschnitten.

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