Die beliebtesten Früchte sind hierzulande neben Äpfeln, Birnen und Kirschen auch die Himbeeren. Was liegt da näher, als einen Himbeerstrauch im eigenen Garten zu pflanzen. Bis die ersten Früchte geerntet werden können, dauert es zwar etwas, dafür ist der Genuss dann umso größer.

Denn neben den süßen Früchten bieten die Himbeersträucher auch noch wunderschöne Blüten, wenn sie richtig gepflegt werden.

Zur Pflege von Himbeeren, bei denen es sich um einen Halbstrauch handelt, ist das Zurückschneiden besonders wichtig. Es sollte im Frühjahr, spätestens jedoch bis zum Juni erfolgen. Dabei werden die jungen Ruten zunächst bis auf vier Augen zurückgeschnitten. Bei schwarzen Himbeeren dagegen verhält es sich etwas anders: Hier gilt, dass die langen Triebe nach oben gebunden werden. Anschließend können die Seitentriebe der Himbeeren zurückgeschnitten werden. Sie sollten auf etwa 20 Zentimeter gestutzt werden.

Himbeeren zurückschneiden – nach der Ernte

Zu unterscheiden ist auch beim Himbeeren Zurückschneiden, um welche Art es sich handelt. So gibt es beispielsweise Herbstsorten, die über ein- und zweijährige Triebe verfügen. Die zweijährigen Triebe bringen ihre Früchte bereits im Sommer hervor, sie sind allerdings nicht ganz so süß. Die einjährigen Triebe tragen im Spätsommer die Früchte, die besonders aromatisch sind.

Sofort nach der Ernte sollten die zweijährigen Triebe bis auf den Boden zurückgeschnitten werden.  Die oberen Teile des Strauchs können ebenfalls einen Rückschnitt vertragen, er führt bei einigen Himbeersorten zum mehrfachen Blühen und Hervorbringen frischer Früchte.

Triebe gut ausdünnen

Ebenfalls ist bei Himbeeren darauf zu achten, dass die einzelnen Triebe ausreichend Platz und Licht erhalten. So sollten nie mehr als sieben neue Triebe an einem Himbeerstrauch verbleiben. Ebenso sind sämtliche schwachen Triebe, die ständig nachwachsen, zurückzuschneiden. Beim Himbeeren zurückschneiden sollte zudem darauf geachtet werden, dass die jungen Triebe einen Abstand von etwa zehn Zentimetern zueinander aufweisen.

Kranke Triebe zeichnen sich durch eine violette Farbgebung und Verknotung aus. Diese müssen entfernt werden.

(Lutz)

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